Stuttgarter Zeitung und die Regionalversammlung

Unseren Wahlkampf Koordinator erreichte folgende Nachricht:

Thomas Faltin, Stuttgarter Zeitung

Betreff:  Wahlprogramm Region

Sehr geehrter Herr Nitschke,
auf dieser Seite sind Sie als Ansprechpartner gewandt, deshalb erlaube  ich mir, Sie anzuschreiben. Die Stuttgarter Zeitung will zur  REGIONALWAHL die Positionen der antretenden Parteien in einer kurzen  Zusammenschau darstellen. Aus diesem Grund wäre ich Ihnen dankbar,  wenn Sie mir, falls vorhanden, ein Wahlprogramm für die Regionalwahl zukommen lassen könnten. Ansonsten bitte ich Sie um jeweils einige  Sätze zu folgenden Themen, bezogen immer auf die Arbeit der Regionalversammlung:
– Nahverkehr, insbesondere S-Bahn.
– Energiewende, insbesondere Regionalplanung zur Windkraft
– Siedlungsentwicklung und Flächenverbrauch (Regionalplanung)
– Wirtschaft, insbesondere Gewerbestandorte.

Ganz herzlichen Dank für die Mühe! 

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Faltin

Mit der Hilfe vieler fleißiger Piraten habe ich dann folgende Antwort verfasst und abgeschickt:

Sehr geehrter Herr Faltin,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Position für das Regionalparlament Stuttgart. Gerne sende ich Ihnen meine Vorstellungen zu den gewünschten Themen:

> – Nahverkehr, insbesondere S-Bahn.

Ich setze mich für die Verbesserung der Pünktlichkeit und eine Optimierung der Taktfolge der S-Bahnen auf den Fildern ein. Schwerpunkt ist die Verlängerung der S-Bahn bis Nürtingen und der Ringschluss nach Esslingen, um die Stammstrecke zu entlasten. Keine über die Finanzierungsvereinbarung hinaus gehende Beteiligung an Stuttgart21. Auch indirekte Subventionen des Bauprojektes lehne ich konsequent ab. Weitere Eingriffe in den Nahverkehr sind nur zulässig, wenn der Bauträger die zugesicherten Nachweise der Rahmenbedingungen für Stuttgart21 erbringt (Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit, Finanzierung). Ich strebe langfristig einen fahrscheinlosen öffentlichen Personennahverkehr in der Region an.

> – Energiewende, insbesondere Regionalplanung zur Windkraft

Durch die Begrenzung fossiler Energieträger und der ungeklärten Endlagerung und der hohen Risiken bei der Nutzung der Atomkraft gibt es keine Alternative zur Energiewende. Eine Befreiung von der EEG-Umlage darf nur unter klar definierten Bedingungen und öffentlich einsehbar möglich sein. In der Region Stuttgart sollte die Photovoltaik als primäre erneuerbare Energiequelle weiter ausgebaut werden. Dennoch bin ich, wenn es meteorologisch sinnvoll und eine Gefährdung des Luftverkehrs ausgeschlossen ist, für den Einsatz moderner Windkraftanlagen.

> – Siedlungsentwicklung und Flächenverbrauch (Regionalplanung)

Eine weitere Zersiedlung der Filderebene sehe ich kritisch. Reihenhäuser bzw Mehrfamilienhäuser und die Nutzung vorhandener Baulücken sind eine sinnvolle Alternative zum extensiven Flächenverbrauch. Leerstehender Wohnraum ist weitestgehend zu vermeiden.

> – Wirtschaft, insbesondere Gewerbestandorte.

Der Wirtschaft in der Region Stuttgart geht es gut. Weitere Wirtschaftsförderung durch Steuergelder sollte nur bei zukunftsorientierten Branchen, besonders bei Startups, erfolgen. Abwerbung von Wirtschaft aus anderen Regionen schwächt diese und das lehne ich ab.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Mörl
Listenplatz 1, Liste Piratenpartei Kreis Esslingen zur Neuwahl Regionalparlament Stuttgart

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