S 21 und wie weiter?

S 21 und wie weiter?
Nun ist es fast eine Woche her, dass der Fildertunnel eingeweiht wurde und es sollte sich bei jedem Protestler langsam die Erkenntnis durchsetzen, dass die Bahn nicht zur Vernunft zu bringen ist. Die Chance, durch den Hinweis auf die ausufernden Kosten, die Bahn zum Einlenken zu bewegen, ist vertan. Es ist offensichtlich, daß die Bahn bis zum entgültigen Scheitern an Projekt festhalten wird. War der Widerstand dann etwa vergeblich?
NEIN
Nach dem Scheitern von S21, und das Projekt wird in einer Katastrophe enden, kann sich niemand der jetzt Verantwortlichen herausreden, er hätte von den Problemen nichts gewusst. Das sollte nun unsere Aufgabe sein, zu ermitteln, wie es zum totalen Versagen der demokratischen Kontrollinstanzen in Stuttgart kam. Warum setzen sich so viele verantwortliche Politiker so vehement für den Weiterbau ein? Obwohl offensichtlich ist, dass an Weiterbau zu verkehrstechnischen und finanzellen Nachteilen der ganzen Region führt, ist niemand bereit, die Konsequenzen zu ziehen. Sämtliche Vorteile von S21, wenn sie jemals realistisch waren, haben sich in Luft aufgelöst.
Geblieben sind das Verkehrschaos und die Kosten-Explosion, weit vor dem eigentlichen Baubeginn.
Ich persönlich sehe zwei entscheidende Aufgaben vor uns liegen:

1. Verhinderung weiterer Kosten
Gerade jetzt und auch ein Vorfeld der Landtagwahl 2016 ist es zu verhindern, dass weiteres Steuergeld verschwendet wird. Besonders durch Demonstrationen und Enfluß auf die entsprechenden Gremien muß verhindert werden, dass der finanzielle Anteil die öffentlichen Hand erhöht wird, direkt und aber auch indirekt.
2. Aufklärung
Es ist jetzt schon wichtig Fakten für die Zeit nach Stuttgart 21 zu sammeln. Besonders sollte archiviert werden, wer weiterhin alle Fakten ignoriert und sich weiter zum Nachteil der Region Stuttgart und des Steuerzahlers im allgemeinen einsetzt. Ein Untersuchungsausschuss zum Thema wird es mit Sicherheit geben, und wir sollten vorbereitet sein.

Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, ich werde jedenfalls weitermachen.

Euer Ingo

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